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MLK Day Lecture: "The Making of Americans: How to Remember Martin Luther King and Malcolm X"

Die jährliche Martin Luther King Day Lecture an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn hat sich als festes Datum im transatlantischen Veranstaltungsdatum etabliert. Der diesjährige spannende Vortrag zu ethnischer Ungleichbehandlung fand am 21. Januar in dem prächtigen Senatssaal der Universität Bonn statt. Auch in diesem Jahr fungierte die MLK Lecture als Kooperationsveranstaltung zwischen dem Nordamerikastudienprogramm unter Leitung von Professor Sabine Sielke und dem Amerika Haus e. V. NRW. Die diesjährige Referentin Frau PD Dr. Elisabeth Schäfer-Wünsche trug  zum Thema “The Making of Americans: How to Remember Martin Luther King and Malcom X“  vor – wie der Titel bereits impliziert, setzte Frau Schäfer-Wünsche den Fokus ihres Vortrags nicht nur auf Martin Luther King, sondern auch auf Malcom X.

PD Dr. Elisabeth Schäfer-Wünsche war bis 2017 Senior Dozentin im North American Studies Program. Ihr besonderes Interesse gilt der Autobiographie/Memoir, dem kulturellen und politischen Gewicht von Prominenten, der Afroamerikanistik und den Auswirkungen der Globalisierung. Diese Expertise spiegelte sich in dem Vortrag wider. So ging Frau Schäfer-Wünsche auf die konträren Biographien der beiden berühmten Bürgerrechtler ein. Am Ende des Vortrages nahm sie das, in 2018 im New Yoker Auktionshaus Guerensey’s versteigerte Manusskript von Malcom X Biographie, in den Fokus. Und wies darauf hin, dass dessen Autobiographie immer noch ein unvollendetes Werk sei und sich deshalb auch die Erinnerung an seine Person ständig ändern könne. Ebenso tragen die neuen Medien dazu bei, dass sich die Art und Weise wie wir uns an bedeutende Personen oder Ereignisse erinnern, ständig ändert. Schließlich stand die Frage im Raum, ob die Gesellschaft im 21. Jahrhundert einen Martin Luther King oder Malcom X gebrauchen könnte? Diese und weitere Fragen wurden bei dem anschließenden Umtrunk dann diskutiert.

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