DanceWorks Chicago: The Last Dance - A Legacy in Motion
Im November 2025 kam die US-amerikanische Tanzkompanie DanceWorks Chicago ein letztes Mal nach Deutschland. Ihr Auftritt in Köln unterstrich einmal mehr die Bedeutung des Kulturaustauschs – durch persönliche Begegnungen, gemeinsame Erfahrungen und direkten Dialog werden die transatlantischen Beziehungen gestärkt. Diese Wirkung beschrieb Viktoria Harbecke, Direktorin des AmerikaHaus NRW, in ihren Einführungsworten. Außerdem würdigte sie das jahrzehntelange künstlerische Schaffen von Julie Nakagawa, die DanceWorks Chicago über viele Jahre geleitet und geprägt und zahlreiche junge Talente gefördert hat.
Im Anschluss präsentierte die Kompanie ein vielseitiges Programm zeitgenössischer Tanzstücke. Die Aufführung umfasste die Werke „Vráa“, „Run It One More Time“, „PACK: And for All the Lost Ones“ sowie „Brighter Daze“, die das Publikum mit ihrem Abwechslungsreichtum und ihrer Ausdrucksstärke begeisterten.
Die Tänzer:innen – Greta Baker-Hodge, Claire Binguit, Mikee Ellis, Ella Kim, J Stephens und Mikayla Heinrich-Wong – überzeugten durch ihre individuelle Präsenz, ihr tänzerisches Vermögen und die Vielfalt ihrer Hintergründe. Unterschiedliche Ausbildungswege und künstlerische Einflüsse vereinten sich in einer eindrucksvollen Darbietung, die sowohl Dynamik als auch emotionale Tiefe vermittelte.
Julie Nakagawa führte durch diesen letzten Akt der Abschiedstournee. Sie moderierte die einzelnen Stücke an und gab Einblicke in deren Entstehung. Zum Abschluss der Aufführung fand eine Fragerunde mit den Tänzer:innen statt, ehe das Publikum die Kompanie mit anhaltendem Applaus für ihre eindrucksvolle Darbietung würdigte. Der Abend stellte nicht nur einen emotionalen Abschied dar, sondern auch ein eindrucksvolles Zeugnis für die verbindende Kraft des Tanzes über kulturelle Grenzen hinweg. Wir bedanken uns ganz herzlich bei DanceWorks Chicago für einen inspirierenden Abend.
Diese Veranstaltung wurde durch das Auswärtige Amt gefördert.
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